© Max Kropitz

Mixen und Montieren
Austausch und co-kreative Prozesse sind im Spiel mit anderen – Geschwistern und Freund:innen – von zentraler Bedeutung. Einige Künstler:innen der Ausstellung Geschwister – super & nervig streben danach, die Grenzen zwischen Kunst und Leben aufzuheben und mit dem Alltag zu verbinden. Dabei gibt es Werke, mit denen wir auch physisch interagieren können. Die Beteiligung ist für die Vollständigkeit des Kunstwerks unerlässlich. Lygia Clark und Hélio Oiticica z. B. bezeichneten das Publikum als „Teilnehmer:innen“. Clark beschreibt den Austausch zwischen Betrachter:in und ihrem Kunstwerk als einen Dialog zwischen zwei lebenden Organismen.

Das andere Labor im 2. Stock über der Ausstellung ermöglicht Kindern und Erwachsenen hieran anknüpfend einen Austausch und bietet eine Plattform für co-kreative Experimente. Dazu ist eine Diagonale – bestehend aus einander gegenübergestellten Staffeleien – quer durch den Raum gezogen. Das Werkregal an der rechten Wand ist befüllt mit unterschiedlichsten Papieren und Klebstoffen. Reißen, Kleben, Schneiden, Kratzen, zeichnerische Spuren hinterlassen – es gibt hier verschiedene Möglichkeiten, neue Bilder zu erzeugen – individuell, aber vor allem auch gemeinsam. 

Ausgehend von den ausgefeilten Collage-Techniken Jiří Kolářs wird experimentiert. Wie kann Altes mit Neuem verbunden werden? Drucktechniken können die Erfahrung erweitern. Gleichzeitig geht es auch um den Klang. Alltagsgeräusche, Sprache, Melodien, Stimmen – was klingt in uns und um uns? Und wie können die Klänge zu einem neuen Stück zusammengefügt werden? Ziel ist es, möglichst unterschiedliche Elemente gemeinsam neu zusammenzufügen.

Mona Jas

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