Workshop

ab 25. September 2026
© KinderKunstLabor

Sind Weltkarten ein wahres Abbild der Welt? Wie sah eine Karte aus, als die Menschen noch glaubten, die Erde sei eine Scheibe? Und muss man Kartenlesen lernen? 

Ein spielerisch-reflexiver Zugang zur Kartografie befragt kulturell geprägte Ordnungssysteme. Kartieren ist ein offenes Ausdrucksmittel, das nicht nur abbildet, sondern Wirklichkeit aktiv mitgestaltet und interpretiert. Die Teilnehmenden sprechen über Weltkarten: Wer hat sie aus welcher Perspektive gestaltet und warum? Wer zieht wo welche Grenzen? Angeregt durch Fragen nach eigenen Vorstellungen, wie eine Traumwelt aussehen könnte, erarbeiten die Kinder eigene kartografische Entwürfe als gemeinsame Utopien. Angelehnt an den künstlerischen Arbeiten von Pia Moos stehen persönliche Bedeutungsräume im Mittelpunkt: Spielplatz, Geheimlager oder Schulweg – alles darf frei erfunden und neugedacht auf Papier gebracht werden. Es wird gemalt, gezeichnet und collagiert. 

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